Unser Team in Schöneberg und Lichterfelde

Für dich im Einsatz

Wir beraten dich und finden genau das Richtige für dich

  • Unsere Arbeit macht uns am meisten Spaß, wenn du den Laden mit etwas Besserem verlässt als du es dir vorgestellt hattest. Wir beraten dich gerne.

  • Uns liegt am Herzen, dass dich unsere Produkte genauso überzeugen wie uns.

  • Wir bestellen dein Lieblingsteil, wenn es nicht vorrätig sein sollte.

  • Wir nehmen zurück, was dir doch nicht gefällt.

  • Wir kennen uns aus: Insgesamt hat unser 12-köpfiges Team 19 Kinder und 4 Enkelkinder.

klix - das sind wir:

Mareike.jpg

Unsere Chefin. Mareike träumte schon immer von ihrem eigenen Laden, musste aber erst Ingenieurin und von ihrem Chef gefeuert werden, bevor sie sich traute. Lies hier die ganze Geschichte von Mareike und dem klix

2009 (Lichterfelde, Schöneberg)

Mareike

Unsere Schneiderin. Claudia ist das Gesicht hinter der Nähwerkstatt. Sie näht manchmal das gleiche Kissen ein zweites Mal – weil es vom Kind so geliebt wurde, dass es dringend Ersatz benötigt.

2011 (Schöneberg)

Claudia

Unser Wirbelwind. Sieht das klix schon wieder anders aus? Das war vermutlich Jana, denn sie räumt gerne den Laden um. Jana liebt Kinder und Kindersachen. Sie empfiehlt nur, was sie überzeugt.

2016 (Lichterfelde)

Jana

Unsere Verlässliche. Gisela kommt, wenn sie gebraucht wird. Sie nimmt das Leben mit Humor und lockert die Gespräche mit einem trockenen Spruch auf – das bringt Stimmung in die Bude!

2017 (Lichterfelde)

Gisela S.

Unsere Marathon-Läuferin. Wenn Petra den Laden betritt, legt sie los und ist dann nicht mehr zu stoppen. Mit einem Lächeln auf den Lippen - Petra hat fast immer gute Laune.

2018 (Lichterfelde, Schöneberg)

Petra

Unsere Schuh-Koryphäe. Auch wenn wir mehrere geschulte Kinderschuhverkäuferinnen im Team haben: Niemand hat so viel Erfahrung mit Kinderfüßen wie Gisela.

2018 (Lichterfelde)

Gisela Z.

Unsere Dekoqueen. Martine denkt sich Farbwelten für die Schaufenster aus. Wenn es richtig brummt, geht sie auf. Martine behält immer den Überlick. Sie ist Expertin für Wollartikel.

2014 (Schöneberg)

Martine

Unsere Teamplayerin. Natalia nimmt Anteil am Leben ihrer Mitmenschen. Sie berät dich gerne ausführlich und ist dann nur für dich da. Natalia schätzt eine respektvolle Zusammenarbeit.

2018 (Lichterfelde, Schöneberg)

Natalia

Unser Ruhepol. Nichts bringt Caro aus der Ruhe. Anfangs konnte sie ein Lätzchen nicht von einer Latzhose unterscheiden – sie ist Französin. Caros Lachen ist ansteckend und herzlich.

2017 (Lichterfelde, Schöneberg)

Caro

Unsere Macherin. Viola packt an. Möchte sie etwas für dich in Erfahrung bringen, wirst du eine Antwort erhalten. Sie erfreut sich an der bunten Kundschaft, die unsere Arbeit so abwechslungsreich macht.

2018 (Schöneberg)

Viola

Unsere Entdeckerin. Für Silke ist es wie Weihnachten, wenn sie Lieferungen mit neuer Ware auspackt. Silke sorgt dafür, dass du den Laden aufgeräumt und sortiert vorfindest.

2016 (Lichterfelde)

Silke

Unser Nesthäkchen. Hannah hat einen Blick fürs Detail und hält die Kleiderstapel akkurat. Sie liebt es, wenn die Kinder glücklich mit ihren Errungenschaften durch den Laden stolzieren.

2016 (Lichterfelde)

Hannah

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Ich hatte Glück: mein Chef feuerte mich

Mit 14 Jahren sind vermutlich alle Mädchen etwas speziell – auch ich war komisch: Ich räumte gerne auf. Ich liebte es, mich mit schönen Dingen zu umgeben. Ich rückte Möbel und dekorierte um. Hin und wieder fantasierte ich von einem eigenen Laden. Es war der schönste Laden der ganzen Stadt.

Nach dem Abitur war kein Platz für Träume. Ich wurde Vermessungsingenieurin. Das erschien mir solide. Erst fand ich einen Job als Ingenieurin in Kanada, dann ging es weiter nach Hamburg. In einem internationalen Baukonzern war ich für die interne Unternehmenskommunikation verantwortlich. Guter Job, gutes Geld – aber beides tröstet einen nicht, wenn man seine Familie vermisst.

 

Im Sommer 2008 kündigte ich also meine Stelle und nahm den erstbesten Job in Berlin an: bei einer Immobilienfirma. 2008, Immobilienfirma – da war doch was? Richtig: Immobilienkrise. Nach zwei Monaten zitierte mich mein Chef in sein Büro: "Wir können uns dich nicht leisten."

Das war der Wendepunkt

Erst tobte ich in meiner frisch bezogenen Wohnung. Es war so ungerecht! Ich hatte einen guten Job in Hamburg für diese Stelle aufgegeben! Dann aber dämmerte mir: Das ist deine Chance! Ich war 31 Jahre, hatte eine gute Ausbildung, Berufserfahrung, aber keinen Job. Ich wusste: Jetzt kannst du deinen Traum vom eigenen Laden wahr werden lassen.

Ich wollte einen Ort schaffen, den ich mit Lieblingsstücken füllen konnte. Und was eignete sich besser als Kinderkleidung? Sie wird immer benötigt, und es entsteht so viel Kreatives, kleine Labels, dänische Marken, Ökokleidung, die nicht öko aussieht. Meine Familie und meine Freunde waren anfangs skeptisch. "Wie willst du davon leben?" Aber sie merkten schnell, dass es mir ernst war.

Diese Bruchbude soll mein Laden werden?

Wenn man gründen will und wenig Geld hat, dann braucht man Fantasie – und einen optimistischen Schwager. Als ich mir den abgerockten Eckladen in der Apostel-Paulus-Straße anschaute, gab es nicht viel, was Begeisterung hätte auslösen können. Mein Schwager sah das anders: "Den musst du nehmen. Der Kiez ist perfekt! Aus der Bruchbude kannst du etwas Schönes machen." Und so beantragte ich einen Gründungszuschuss und lieh mir Geld. Nach vier Monaten verputzen, hämmern, streichen eröffnete ich das klix in Schöneberg.

Nach der ersten Euphorie kam die Ernüchterung

Ich war rund um die Uhr im Einsatz. Meinen Mann und meine Freunde sah ich nur noch sporadisch. Und ganz ehrlich: Von Kinderkleidung hatte ich wenig Ahnung. Irgendwann nahm mich eine Kundin beiseite: "Ich kenn mich aus, glaube mir: Diese gebrauchte Jeans kostet neu weniger als dein veranschlagter Preis. Und für die Jacke hier wollen sie in anderen Secondhandläden das Fünffache haben." Ja, ich musste viel lernen.

Das erste Jahr war noch nicht um, da wurde ich schwanger

Zunächst war meine Sorge groß: Wie sollte ich das schaffen? Ich schrieb noch rote Zahlen. Aber Aufhören war keine Option. Und so nahm mein Mann ein Jahr Elternzeit und ich fand eine Studentin, die mich nach der Geburt im Laden unterstützte. Mit meiner Tochter änderte sich vieles: Ich sammelte persönliche Erfahrungen. Mit ihr testete ich Marken und Artikel, schmiss raus, was mich nicht überzeugte, probierte Neues aus. Ich lernte, welche Produkte unnötig sind. Und welche den Familien das Leben erleichtern. Meine zweite und dritte Tochter kamen auf die Welt. Inzwischen testen wir mit Freuden gemeinsam, was das Zeug hält!

Zwei Läden, ein Team

Nicht nur meine Kinder wuchsen heran, auch mein Laden. Heute habe ich ein tolles Team von Mitarbeiterinnen, auf die ich mich blind verlassen kann. Und seit 2016 auch ein zweites Geschäft: in meinem Heimatkiez Lichterfelde. Während meine Mitarbeiterinnen den Laden schmeißen, wirbele ich im Hintergrund – ich suche Marken aus und teste sie, ich räume um, verbessere, rücke Möbel. Wie vor 25 Jahren. Meine Kunden sprechen viel Lob aus, was mich jedes Mal von Herzen freut. Und wenn etwas schiefgeht? Dann sitze ich am Hebel und kann Dinge verändern. Wenn ich einen meiner Läden betrete, freue ich mich über die schönen Sachen, das trubelige Geschehen, das freundliche Miteinander.

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